Beschreibung
Neßler, Viktor
Titel: Quartett
Reych: Nr. 38 Strasseburgia (Straßburg)
Geb.: 28.01.1841 in Baldenheim
Gest.: 28.05.1890 in Straßburg
Volltext
Komponist und Dirigent Weiland Sasse der H.R. Strasseburgia und Lipsia Ritter Quartett der Liederliche mit dem Beinamen „Der Vogesenbär" war in der Strasseburgia nach der früheren Zeitrechnung 1587 und 1588 (a.U. 28 und 29) Oberschlaraffe des Äußeren. Das am 21.11. a.U. 22 gegründete Reych hat am 12.11. a.U. 62 aus profanen Gründen seine Burgpforten geschlossen. In jener Zeit war es üblich, dass Künstler öfters als Gäste in der Schlaraffia waren und als „Ehrenschlaraffen" bezeichnet wurden. So war auch Viktor Neßler in den Jahren 1582 bis 1585 unter dem Namen „Octett“ Ehrenschlaraffe des Reyches Berolina und unter dem Namen „Quartett“ des Reyches Lipsia, an dessen Gründung er beteiligt war ohne schon Schlaraffe zu sein. Nach seinem Ahallaritt wurde er im heutigen Sinne zum Ehrenschlaraffen „Quartett“ durch das Reych Strasseburgia Neßler ist in Baldenheim (Elsass) geboren und wurde nach seinem Musikstudium Chordirektor am Stadttheater in Leipzig. Dort war er auch als Dirigent des Gesangvereins Sängerkreis tätig. Er schrieb neben einer Vielzahl von Liedern und Männerchorgesängen eine Reihe bekannter Opern. Am bekanntesten sind die Lieder „Alt-Heidelberg, du feine", „Der Rattenfänger" und „Behüt' Dich Gott, es wär' so schön gewesen", die Opern „Fleurette“, „Dornröschens Brautfahrt", „Irmingart“, „Der Rattenfänger von Hameln", „Der wilde Jäger", „Der Trompeter von Säckingen", „Otto der Schütz" und „Die Rose von Straßburg". (Text: N.N. / Das Blaue Buch)
Quelle: Mediathek Schlaraffia Arnstadt