Selbstauflösung

Unbekannt ·Geschichte

Beschreibung

freiwillige Selbstauflösung. Sie bezieht sich auf die deutschen Reyche. Am 3. Februar 1937 wurde die Bundesführung in Leipzig über die vom NS-Regime gezogene Konsequenz unterrichtet: die kompromisslose Forderung nach "freiwilliger Selbstauflösung" des Bundes Deutsche Schlaraffia. Diese Forderung wur...

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freiwillige Selbstauflösung. Sie bezieht sich auf die deutschen Reyche. Am 3. Februar 1937 wurde die Bundesführung in Leipzig über die vom NS-Regime gezogene Konsequenz unterrichtet: die kompromisslose Forderung nach "freiwilliger Selbstauflösung" des Bundes Deutsche Schlaraffia. Diese Forderung wurde mit einer schriftlichen Verfügung des "Reichsführers-SS und Chef der Deutschen Polizei im Reichsministerium des Innern" gestellt, unterschrieben von einem der "willigen Vollstrecker" des NS-Terrors, dem 1941 von tschechischen Widerstandskämpfern umgebrachten SS-Führer Reinhard Heydrich. Daraufhin berief Bundesführer Rt. Pfifficus sofort ein letztes "außerordentliches Konzil" am 21.2.37 in Leipzig mit folgender Tagesordnung ein: " 1) Beschluss über die Auflösung des Bundes mit Wirkung vom 28.2.37 nach dem Wunsche der Reichsregierung; 2) Wahl eines Liquidators und eines Ersatzmannes; 3) Beschluss über die sofort zu beginnende Liquidation.“ Alle Punkte wurden von den Deligierten bestätigt. Als seine letzte Amtshandlung hat Bundesführer Rt. Pfifficus am 27.2.37 das Reichsinnenministerium über den Vollzug der "freiwilligen" Auflösung informiert. alle anderen Reyche ↑ Auflösung
Quelle: Lulupedia Import