Portal des Hauses “Zum Hopfenstock”
↑ Praga – Burgen. Gesamtkomposition, architektonische und ornamentale Teile von Johann Brokoff (Vater), die figuralen Teile von Ferdinand (Sohn). Sandstein, stark mit Ölfarbe überstrichen. Unter dem Schluss-Stein der Türöffnung: ‘1710 Joan. Brokoff fecit’. Am 25.9.1928 schrieb das Prager Abendblatt: „Das Brokoff-Haus in Prag, Ecke Wassergasse und Hopfenstockgasse, mit seinem berühmt schönen Steinportal, wird eingerissen. An seine Stelle erhebt sich bereits, allerdings in verbreiteter Strassenlinie, ein Neubau. Das Portal Brokoff’s, über den der im Krieg verstorbene Prager Kunsthistoriker Oskar Pollak, zuletzt Dozent an der Wiener Universität, eine reich-illustrierte Monographie verfasst hat, bleibt erhalten und wird zurückverlegt, um dem neuen Hause einverleibt zu werden. Von Brokoff stammt bekanntlich ein Teil der Statuen auf der Prager Karlsbrücke, dann das Negerportal in der Nerudagassse auf der Kleinseite und viele andere Bauten in Prag und auf dem böhmischen Lande.“