Ehrenritter Allschlaraffias, erkürt vom VIII. Concil zu Turicensis a. U. 55. Barnabas, der eiserne Kantzler Pragas, ist als derjenige anzusehen, der nach Raps des Großen plötzlichem Ahallaritt dessen Werk fortsetzte. Stillschweigend, ohne Geste, in alter Selbstverständlichkeit trat er an das verlassene Steuer Allschlaraffias und lenkte diese als Kantzler nach seinem Willen und seinem klaren und scharfen Verstande. Es gibt kaum einen größeren Gegensatz, als den zwischen diesen beiden Großen unseres Bundes. Raps der Feurige und Impulsive, der Geniale, der Meister des Humors, Barnabas der Stille, der Nüchterne, Eigenwillige und Zielbewusste. Weitschauend waren sie beide, und beider Wille war unbeugsam. Sie haben Großes, ja Gewaltiges geschaffen, ihnen dankt unser Bund das feste Gefüge. Barnabas, profan Anton
↑ Weiße, ist am 9. Windmonds 1567 zu Praga Schlaraffe geworden, also 8 Jahrungen nach der Gründung. Er kannte alle Urschlaraffen persönlich, denen er gewiss auch nahestand. Er kannte natürlich auch genau die Entwicklung Schlaraffias aus ihren Uranfängen bis in die Einzelheiten hinein. 1595 (a.U. 36 = 1895) wurde der Verband „Allschlaraffia“ gegründet. Barnabas war einer der wesentlichen Betreiber zusammen mit Rt Comité das Reychskind der Vindobona (24). Es ist darum sehr zu bedauern, dass er niemals seine Erinnerungen niedergeschrieben hat. Mit ihm ging viel wertvolles Erinnerungsgut verloren. Am 10. des Brachmonds a. U. 51 schied Barnabas aus dem Leben, das einfach, ja schlicht und wohlgeordnet war. Mit seinem Ahallaritt endet eine Epoche Allschlaraffias. (Text: www.schlaraffia-berolina.de / Chronik des Verbandes Allschlaraffia)