Unsinnsgesellschaft

Unbekannt ·Ritterbuende

Beschreibung

Ritterbünde Ein Freundeskreis um Franz Schubert und dem Maler Leopold Kupelwieser. Er bestand 1817 – 1818. Hierbei handelte es sich um eine Gruppe von 25 – 30 talentierten jungen Künstlern wie Maler (12), Schriftsteller und Musiker, die sich regelmäßig im Gasthaus „Zum roten Hahn“ trafen und eine ha

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Ritterbünde Ein Freundeskreis um Franz Schubert und dem Maler Leopold Kupelwieser. Er bestand 1817 – 1818. Hierbei handelte es sich um eine Gruppe von 25 – 30 talentierten jungen Künstlern wie Maler (12), Schriftsteller und Musiker, die sich regelmäßig im Gasthaus „Zum roten Hahn“ trafen und eine handschriftliche Zeitung “Archiv des menschlichen Unsinns – Ein langweiliges Unterhaltungsblatt für Wahnwitzige“ herausgaben. Mitglieder: Eduard Anschütz, Gustav Anschütz, Ferdinand Dörflinger, Carl Peter Goebel, Franz Goldhann, Johann Nepomuk Hoechle, Johann Georg Kettel, August Kloeber, August Kopisch, Ludwig Kraißl, Josef Kupelwieser (Librettist), Johann Kupelwieser, Leopold Kupelwieser, Tobias Dionys Raulino, Peter Senft, Johann Carl Smirsch, Franz Seraphin Swoboda, Julius Swoboda, Ernst Welker, Georg Wi(e)dermann, Friedrich Zimmermann, Franz Seraphicus Zöpfl, Gottfried Beyer, Therese Fellner von Feldegg, Michael Fellner von Feldegg und weitere nicht identifizierte Personen. Schubert war der einzige Komponist. Mindestens eine Frau war Mitglied der Gesellschaft. Josef Kupelwieser war eines der aktivsten Mitglieder der Unsinnsgesellschaft, sein dortiger Spitzname war Blasius Lecks. Öfter machte der Freundeskreis auch Ausflüge, welche „Schubertiaden“ (nach Franz Schubert) genannt wurden. Feste hießen: „Die Unsinniade“ und „ügiorno di nascitä“. Auszug aus einem Text in der Zeitung der Unsinnsgesellschaft: „Artikel zur Naturgeschichte: Alle Fische können schwimmen und ernähren sich weder von Suppe, Rindfleisch und Beilage noch von Ihrem Beruf, sondern von Insekten, die sie aus der Luft im Flug schnappen. Sie halten sich meist in hohen Bäumen und auf Feldern auf, wo sie häufig Erdäpfel fressen. Der Fisch stirbt nie an der Lungensucht, weil er keine Lunge hat.“Autor des Artikels: Ferdinand Dörflinger, alias "Elise Gagnadl Georne von Antifi". Rt UHN-Synn, 266 arbeitet derzeit an einem Buch über die Unsinngesellschaft und die Verbindungen zu Schlaraffia.
Quelle: Lulupedia Import