Fort Okanagan

Unbekannt ·Reychsgeschichten

Beschreibung

Reych Nr. 387 — Fort Okanagan. Reychschronik aus Band IV (a.U. 126-149).

Volltext

387 Fort Okanagan
A.U. 126 waren wir 30 Sassen an der Zahl. Doch nicht lange danach verloren wir sechs Ritter, die
in der Stadt Vernon einen Stammtisch gründeten, welcher später das Reych Am Silbersee wurde.
Fort Okanagan wurde Mutter. Auch der Oho hat uns einige Sassen genommen, während andere es
vorzogen auszutreten oder sich fahrend zu melden.
Der Verlust dieser Sassen hat unser Reych ziemlich mitgenommen, und wir sind eifrig dabei, neue
Sassen zu werben. Bis heute hatten wir keinen allzu großen Erfolg, doch werden wir in unserer
Mühe nicht nachlassen. Es wird, es muss uns gelingen , denn wir geben die Hoffnung nicht auf.
A.U 142 feierten wir im Herbstmond unser 25. Stiftungsfest und bekamen Besuch von vielen Rey-
chen. Am 25. im Herbstmond a.U. 145 wurden Rt Saitenton, dem ältesten Ritter in Kanada, die
Brillanten zum GU verliehen.
Leider waren unsere BemÜhungen um Nachwuchs weiterhin erfolglos, und so beschloss das Reych
in der Winterung 149/150, sich freiwillig aufzulösen.
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388 Costa Aurea
Das junge Reych Costa Aurea wuchs zu einem soliden Kreis munterer Recken, in der Winterung
126/127 sippten schon 26 Sassen in der Columbusburg, meist mit vielen Einritten sogenannter
Schneevögel, die im Winter dem rauhen Wetter des Nordens Ahamerikas und Europas entflohen,
und von denen mancher auch sesshaft wurde. Als a.U. 127 das 10. Stiftungsfest gefeiert wurde,
hatte das Reych seinen Höhepunkt, denn kurz darauf wurde das Columbus Hotel im Miami ab-
gerissen, a.U. 128 mussten wir die Burg räumen und in ein neues, etwas unbehagliches Quar-
tier im Howard Johnson Hotel in Miami Beach ziehen. Trotz des einnehmenden Wesens unseres
langjährigen Sch Rt Philomed, großzügiger Spenden und einer Erbschaft von Rt Arco Iris hatte
es nie zu einer eigenen Burg gereicht. Von nun an sank die Zahl der Sassen stetig, sei es durch
Ahalla-Ritte, Fahrendmeldungen oder Austritte. Nur wenige Ritter anderer Reyche siedelten sich
in unseren Gemarkungen an, lediglich 4 im Reyche aufgezogene Junker wurden zwischen 128 und
141 zu Rittern geschlagen. Obwohl das Reych schmerzhafte Verluste erlitt, durfte es doch einige
Höhepunkte erleben. Im Eismond a.U. 128 feierte unser Großfürst Astral, ein Gründungsritter, sein
95. Wiegenfest im Kreise seiner jubelnden Schlaraffenbrüder. Anlässlich der XIII. Reychstagung des
LVNA a.U. 129 entbrannte mit der h. Floridana eine Reychsfehde, die a.U. 130 in den Gemarkun-
gen der h. Tenochtitlan in Mexiko im Rahmen einer Fiesta-Sippung ausgefochten wurde. Natürlich
errangen wir, obwohl nur vier Kämpen, eindeutig den Sieg. Großfürst Tollerasmus, ErbK Rt Haase
und Rt Maximillion, assistiert von Rt Energus standen furchtlos einer Floridanatruppe von mehr
als 20 Recken gegenüber. Die Versöhnung mit unserer Ziehmutter war herzlich und dauerhaft, so-
dass auf Vorschlag unseres Rt Tollerasmus zusammen mit ihr und der hohen Porta Pasconia a.U.
133 der gemeinsame Maskoki-Orden gestiftet werden konnte. Dieser bescherte den drei Reychen
wegen seiner grossen Begehrtheit bald viele zusätzliche Einritte. Im Windmond a.U. 133 meldete
sich unser Gründungsritter Rt Fanfarlon fahrend; ein gewaltiger Verlust für die sesshaften Ritter. Am
2.2.145 konnten wir mit ihm anlässlich des traditionellen Großeinritts des h.R. Nova Orleana und
der Florida-Nachbarreyche seine GU-Feier celebrieren. In rascher Folge erlitt das Reych a.U. 135-142
15 Ahallaritte seiner Sassen. Einen letzten Aufwind erlebten wir, als Rt Degenfest zu uns stieß und
bald den Thron eroberte, aber a.U. 144 schon wieder fahrend wurde. In diese Zeit fällt das große 25.
Stiftungsfest am 29.1.143 unter dem Motto „25 Jahre Schlaraffenspiel, Costa Aureas Zukunft unser
Ziel”. Prächtig ausgestattet und von Rt Degenfest und ER Ge-h-heim routiniert vorbereitet, war es
ein fulminantes Fest mit Einritten aus dem gesamten Uhuversum. Rt Tollerasmus verfasste ein gan-
zes Schauspiel zur Erhebung des spanischen Conquistadors Ponce de Leon zum ES Jungbrunnen.
Im Eismond a.U. 144 musste die Burg wieder verlegt werden, diesmal in das gemütliche Hinterzim-
mer des Restaurants Old Heidelberg in Ft. Lauderdale. In der Sommerung 145 feierten wir in der
Burg das 96. Wiegenfest unseres verehrten Rt Tollerasmus. Die Zukunft der Costa Aurea aber wurde
trotz der Freude über die neue Burg und des Enthusiasmus vom Stiftungsfest immer düsterer, denn
es kamen nun nur noch drei sesshafte Ritter regelmäßig zur Sippung. So oft es ging, kamen zwei
weitere Ritter noch trotz der jetzt für sie riesigen Entfernung zur neuen Burg, und die Einritte des
ER Kiel-O-Soff, der meist ein stattliches Fähnlein zur langen Rundreise bewegen konnte, erhielten
das Reych zwar am Leben, aber eine Zukunft schien nun aussichtslos. Zu Beginn der Winterung
a.U. 145 beschlossen die sesshaften Ritter die Auflösung des Reyches und am 14.12.145 celebrierten
drei Getreue eine letzte Sippung. Großfürst Fanfarlon fand im Mutterreych Nova Orleana Aufnahme
und die übrigen Sassen wurden großzügig vom h.R. Floridana zum Beitritt eingeladen.
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Quelle: Chronik Band IV, S. 472-473